Sparekassen Danmark hat den Skagen Marathon über 10 Jahre lang gesponsert, und obwohl das Sponsoring der Bank natürlich Sichtbarkeit verleiht, ist das laut Rasmus nicht der Grund, warum sich die Bank immer wieder dafür entscheidet, das Projekt zu unterstützen.
Er ist selbst ein Teil des lokalen Lebens in Skagen und hat im Laufe der Jahre auch die Laufschuhe geschnürt und am Marathon teilgenommen. Daher hat er hautnah miterlebt, wie sich die Veranstaltung entwickelt hat – und wie sie inzwischen zu einem festen Bestandteil des Kalenders der Stadt geworden ist.
Eine ganze Stadt in Bewegung
Für Rasmus ist der Skagen Marathon interessant, weil die Veranstaltung weit über den eigentlichen Lauf hinausgeht.
Im Gegenteil erlebt er, dass die Stadt bereits in den Tagen vor dem Rennen vor Leben zu summen beginnt.
Die Teilnehmer kommen nicht nur aus Skagen und Nordjütland. Läufer aus ganz Dänemark und dem Ausland finden den Weg in die Stadt und machen das Marathon-Wochenende zu einem verlängerten Wochenende oder vielleicht sogar zu einem ganzen Urlaubsجه. Sie übernachten, essen in Restaurants, kaufen in den Geschäften der Stadt ein und erleben Skagen. Das sorgt für Aktivität und Umsatz in der Stadt – besonders zu einer Jahreszeit, in der die klassische Sommersaison sich dem Ende zuneigt.
Skagen kann auch außerhalb des Sommers etwas
Gerade die Verlängerung der Saison ist einer der Werte, die Rasmus hervorhebt. Für ihn ist der Skagen Marathon ein gutes Beispiel dafür, wie Events dazu beitragen können, Menschen in eine Stadt zu locken, die ansonsten oft als Sommerziel abgestempelt wird.
Gleichzeitig bietet der Marathon den Besuchern die Möglichkeit, Skagen von einer anderen Seite zu erleben. Auf den längeren Strecken kommen die Läufer hinaus in die Natur und sehen Gegenden, die man bei einem traditionellen Sommerurlaub vielleicht nicht erleben würde.
Wenn die Unternehmen davonlaufen
Gleichzeitig ist der Marathon zu etwas geworden, das weit mehr als nur die einzelnen Läufer einbezieht. Sparekassen Danmark stellt selbst Teilnehmer, und Rasmus erlebt, dass viele andere lokale Unternehmen dasselbe tun. Mitarbeiter laufen zusammen, Familien nehmen teil, und auf diese Weise wird der Marathon auch ein Teil der lokalen Gemeinschaft.
Rasmus erzählt beispielsweise, dass er als Fußballtrainer praktisch fest damit rechnen kann, dass an diesem Wochenende keine Fußballspiele stattfinden.
Für Rasmus ist dies ein sehr konkretes Beispiel dafür, welche große Bedeutung der Marathon in der Stadt mittlerweile erlangt hat.
Eine Investition in die Stadt
Für Rasmus geht es bei dem Sponsoring daher letztendlich um weit mehr als nur ein Logo auf einem Schild oder einem Trikot.
Es geht darum, an der Gestaltung und Unterstützung der Erlebnisse mitzuwirken, die Skagen vereinen – und die sowohl den Bewohnern als auch den Besuchern der Stadt etwas zurückgeben.
Und vielleicht ist es genau das, was Sparekassen Danmark Jahr für Jahr dazu bewegt, ein Teil des Skagen Marathons zu sein. Denn der Wert eines Sponsorings lässt sich nicht immer in Euro, Cent oder Neukunden aufrechnen.
Wenn die Läufer wieder Skagens Straßen erobern, spielt sich deshalb nicht nur der Kampf gegen die Uhr ab. Der Marathon wird gleichzeitig zu einem Wochenende, an dem die Stadt zusammenkommt und an dem Anwohner und Besucher bei einem gemeinsamen Erlebnis aufeinandertreffen.
Genau das ist es für Rasmus, was den Skagen Marathon unterstützenswert macht: Dass es nicht nur ein Lauf ist, sondern ein Ereignis, das der Stadt Leben einhaucht und zeigt, was passieren kann, wenn die lokalen Kräfte gemeinsam an einem Strang ziehen.