Von der Gründung und den ersten Jahren – 120-jähriges Jubiläum

Hochschüler am Strand auf einem historischen Foto vom Beginn des 20. Jahrhunderts.

120 Jahre Gastfreundschaft und Urlaubsleben in Skagen Dieses Jahr kann der Skagen Turistforening ein ganz besonderes Jubiläum feiern. Das, was wir heute als Toppen af Danmark kennen. Am 22. März 2026 sind es genau 120 Jahre, seit der Verein gegründet wurde – von unternehmungslustigen Skagenern, Geschäftsleuten und Enthusiasten, die daran glaubten, dass Skagen eines der attraktivsten Urlaubsorte Dänemarks werden könnte. Anlässlich des Jubiläums erscheint dieser Artikel als erster einer dreiteiligen Serie, in der wir auf die Reise des Vereins zurückblicken – von den Anfängen, über Entwicklungen und Fusionen bis hin zu seiner heutigen Bedeutung.

Der Weg nach Skagen

Skagen war im späten 19. Jahrhundert gerade dabei, sich in ein Ferienort ganz an der äußersten Spitze Jütlands zu verwandeln – aber es gab noch ein großes Hindernis: Es gab noch keine Eisenbahn dorthin. Die Reise musste daher mit Pferdegespannen auf holprigen Wegen erfolgen. Auf den am stärksten befahrenen Abschnitten gab es Kies und kleine Schottersteine, aber ansonsten war die Fahrt ein ziemlich holpriges Erlebnis. Und wenn man bedenkt, dass die Anreise damals etwa 16–20 Stunden dauerte – muss man sagen, dass dies an sich schon eine Leistung ist. Nach seiner Reise nach Skagen gab H. C. Andersen im Folkekalenderen diese Beschreibung der besonderen Atmosphäre Skagens:

“Dringende Schreie zahlloser Seevögel erfüllen die Luft... man wendet sich unwillkürlich um zu sehen, ob man noch festes Land hinter sich hat und nicht auf dem Meeresgrund steht – ein Wurm nur für diese Himmels-Schwärme von schreienden Vögeln.”


Die ersten Urlauber fanden allmählich ihren Weg

Zu dieser Zeit begannen entlang der Küsten langsam Badehäuser und Badehotels zu entstehen, die damals in den Augen der lokalen Fischer wie kleine Schlösser wirkten. Hier trafen sich zwei Welten: die Einheimischen und die vornehmen Damen der Hauptstadt, die kamen, um “das gesunde Leben am Meer” zu genießen.

Ein 3-tägiger Aufenthalt mit Vollpension kostete 4,50 Kr. pro Tag – damals eine sehr beträchtliche Summe.

Die Besucher der größten Ausstellungsorte wurden vom Kurator empfangen, der erklärte:

“Das erste Bad im Meer soll man nicht vor dem dritten Tage nach der Ankunft nehmen. In der ersten Woche soll man nicht mehr als drei Bäder nehmen. Man soll sich nicht länger als fünf Minuten im Wasser aufhalten, da die Wirkung des Bades sonst bereits eingetreten ist.”

Skepsis und Pioniergeist

Der Schriftsteller Holger Drachmann äußerte 1898 in Politiken seine Skepsis:

“Woher sollen die sehr wohlhabenden Gäste kommen – welche täglich 7-10 Kronen für die Vergnügung, auf Grenen zu liegen und Seehund zu spielen, bezahlen können?”

Trotz des Skeptizismus einiger führender Geister der Zeit wurde 1906 ein Touristenverein gegründet, der von lokalen Enthusiasten ins Leben gerufen wurde. Die tüchtigen Leute waren der Meinung, dass Skagen als Urlaubsort organisiert und entwickelt werden müsse – und legten damit den Grundstein für das, was wir heute als eines der ikonischsten Touristenziele Dänemarks kennen.

Von der Schotterstraße zum Ziel

Vieles hat sich seitdem verändert. Die Reise nach Skagen erfolgt nicht mehr mit Pferdegespannen, sondern entweder mit dem Zug direkt zum eigenen Bahnhof der Stadt oder mit unzähligen anderen Fahrzeugen, die von Motoren oder gar eigenen Muskeln angetrieben werden. Die Straßen sind nicht mehr mit Kies und Steinen bedeckt, und die Fahrt dauert sicherlich nicht mehr fast einen Tag – es sei denn, die Gäste kommen natürlich aus Südeuropa.
Den måde, tiden på en måde står stille på, når man først er ankommet til Skagen. Stemningen i byen emmer stadig af gamle dage, og det er måske netop derfor, at byen og området fortsat tiltrækker gæster fra nær og fjern; fordi historien stadig mærkes i alt fra klitterne med udsigt til de store have til oplevelsen på de stadig eksisterende badehoteller.

Wenn man auf die lange und beschwerliche Reise der ersten Gäste nach Skagen zurückblickt – und sie mit der heutigen leichten Erreichbarkeit vergleicht –, wird eines klar: Die Reise war schon immer Teil der Erzählung. Skagen ist nicht nur ein Ort, zu dem man ankommt; es ist ein Ort, den man erlebt. Und wie H.C. Andersen schrieb:

“Reisen ist Leben.”

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