Strandbyskatten - das Abenteuer eines Jungen

Die beiden Brüder Peter und Michael Stokbro Larsen aus Strandby hatten ein Hobby: Sie suchten mit Metalldetektoren nach Schätzen in der nordjütländischen Erde. Und an einem windigen Sonntag im September 2012 hatten sie Glück: Michael fand ein Stück Silber, und innerhalb weniger Stunden hatten sie das ausgegraben, was als der Strandby-Schatz bekannt wurde.

"Einige der Münzen sahen aus wie Tivoli-Münzen, das hat uns ein bisschen Spaß gemacht", sagte Peter Stokbro über ihren Fund.

Rund 300 Münzen aus der Wikingerzeit waren im Boden versteckt, und der Fund war der erste seiner Art so weit nördlich in Dänemark. Darunter befand sich auch die erste gemeinsame dänische Münze, die Kreuzmünze von Harald Bluetooth.

Aber die Archäologenbrüder fanden auch ein Schmuckstück in Form eines Thors Hammer, das die jungen Männer sehr beeindruckte. Das Schmuckstück dient seither als Vorlage für nachgebildeten Schmuck und ist recht beliebt geworden.

Es handelte sich um Danefæ - Artefakte aus der Vergangenheit, die dem Staat gehören und daher übergeben werden müssen. Der Fund wurde von Experten des dänischen Nationalmuseums begutachtet und auf etwa 990 n. Chr. datiert. Er trug zu einem besseren und tieferen Verständnis der dänischen Vergangenheit bei, und alles begann mit zwei Brüdern, die in ihrer Freizeit auf Schatzsuche waren.

Mit anderen Worten, es ist ein kleines Abenteuer für Jungs.

Foto: visitstrandby.dk

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